Vor der IMK: Hausdurchsuchung in FFM – 70 Menschen protestieren in Göttingen

Jetzt erst recht: IMK auflösen! Wir kommen um zu stören!

Trotz Regens und kurzfristiger Mobilisierung haben am 31.5.2011 in Göttingen rund 70 bis 80 Menschen auf einer Kundgebung gegen die massive Repression gegen den Anti-IMK-Widerstand in Frankfurt/Main demonstriert und dabei den Betroffenen Solidarität ausgesprochen. Besonders deutlich wurde in den Redebeiträgen noch einmal betont, nun erst recht zu den Aktionen gegen die Innenministerkonferenz (IMK) nach Frankfurt fahren zu wollen.

Anlass der Kundgebung waren die Festnahmen, die Hausdurchsuchung vergangene Woche in Frankfurt. Vor allem aber auch die nachfolgende Hetze durch bürgerliche Presse und Polizei. [1,2]

Aber auch die ursprünglichen Anlässe der Aktionen gegen die IMK, wurden einerseits PassantInnen in einfachen Worten nähergebracht und in weitergehenden ausführlicheren Redebeiträgen, etwa zu Kultur und Kulturalisierung, für Interessierte vertieft. Veranstaltungsmitschnitte zu diesen Themen

Durchaus, auch für Göttinger Verhältnisse, bemerkenswert bleibt noch das massive Polizeiaufgebot hinter dem alten Rathaus. Ein Teilnehmer meinte: „Pro DemonstrantIn – eine Wanne!“

Ob dieses Aufgebot nun der Angst vor selbsgebastelten Sprengsätzen und Mollis, wie in Frankfurt von der Presse herbeihalluziniert, der Gefahr des Aufkleberklebens, wie ebenso in Frankfurt inzwischen schon mit Ingewahrsamnahmen quittiert, oder der seit Jahren praktizierten „Linksextremismus“-Panikmache der Göttinger Polizeiführung geschuldet ist, wird wohl auf einem der zahlreichen freien Plätze der zugehörigen Hirne im Verschollenen schlummern bleiben.

Kommt zur Demonstration „Innenministerkonferenz auflösen!“ Mittwoch, 22. Juni, 18 Uhr, Hauptwache, Frankfurt.

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